Gute Praxis

»Geh‘ heim und regel das!« – Ein Erfahrungsbericht von Roman Koschel, technischer Leiter in einem mittelständischen Unternehmen

Als Technischer Leiter bei Beyers war ich als pflegender Angehöriger in einer sehr glücklichen Situation. Zum einen, weil in unserer Firma die Familie und die Pflege von Angehörigen einen sehr hohen Stellenwert genießt und jeder, der sich um einen anderen Menschen zu kümmern hat, sofort die nötige Zeit eingeräumt bekommt. Zum anderen, weil ich mir als leitender Angestellter meine Zeit während der Pflegephase meiner Schwiegermutter weit gehend selber einteilen konnte.

Kein Mitarbeiter ist konzentriert, wenn er sich während der Arbeitszeit dauernd Sorgen um seine Angehörigen machen muss und nebenher noch vieles organisieren soll. Der Stress durch die neue Pflegesituation oder gar der Verlust eines Menschen ist schon Belastung genug. Für mich persönlich ist es wichtig, den Mitarbeitern mit meinen Erfahrungen in der Pflege zur Seite zu stehen und ich bin froh, dass die Firma Beyers ihre soziale Verantwortung den Mitarbeitern gegenüber so ernst nimmt.

Seine Angehörigen zu pflegen, ist auch für mich als Führungskraft ein Signal: Wer privat Verantwortung übernimmt, der ist auch für Verantwortung in der Firma geeignet.

Wir reden nicht nur, wir leben unsere Unterstützung und das wird von den Mitarbeitern geschätzt. Im Gegenzug erleben wir, dass die Mitarbeiter gefestigter aus dieser privaten Verantwortung hervor gehen und durch die Erfahrungen verantwortungsbewusster werden.“

Erfahrungsbericht von Roman Koschel, Prokurist und technischer Leiter bei der Helmut Beyers GmbH, Mönchengladbach